10 SEO-Mythen, die jeder schon einmal gehört hat

10 SEO-Mythen, die jeder schon einmal gehört hat

SEO ist ständig anhaltender Prozess. Diese Tatsache gibt Raum für jede Menge Interpretationen und Mythen. Kaspar Szymanski, ein Ex-Google-Mitarbeiter, hat 10 typische SEO-Mythen aufgedeckt.

1. Fairness im SEO-Wettbewerb

Bei SEO handelt es sich nicht um einen fairen Wettbewerb. Denn das würde ja bedeuten, dass es genau einen Weg gibt um ein gutes Ranking zu erzielen. Dem ist aber nicht so, was schon daran liegt, dass unterschiedliche Webseiten über unterschiedliche Inhalte verfügen und damit auch unterschiedliche Ansprüche decken müssen. Neue Domains haben allerdings einen temporären Vorteil, sagt Szymanski. Google gewährt ihnen eine kurzzeitige “Google-Honeymoon-Periode”, in welche neue Webseiten erst ziemlich gut ranken. Nach dieser Periode werden sie dann allerdings korrekt eingeordnet.

2. Es gibt nur einen Weg zum guten Ranking

Nein, den gibt es nicht. SEO ist keine einmalige Anstrengung. Es gibt kein Ziel, das Ziel ist in den stetigen Prozess einzusteigen, denn SEO ist ein dauerhaftes Projekt. Besonders wichtig hierfür ist natürlich die Planung, das Beobachten und Optimieren bei der eigenen Webseitenleistung.

3. Backlinks…

Bisher galt der Mythos, dass viele Backlinks ein gutes Ranking versprachen. Das stimmt allerdings nicht. Zumindest nicht ganz. Links, die hingegen guten Content verlinkten, wurden von Google belohnt. Der Backlink-Aufbau solle laut Szymanski darauf abzielen, die Conversions zu steigern.

4. Nutzersignale

Die Rolle, die Nutzersignale tragen ist nur sekundär. Einen direkten Ausschlag würde die Menge der Nutzersignale auf das Ranking Googles zwar nicht geben, aber GSC-Impressionen und Klickraten könnten für eine Suchmaschinenoptimierung genutzt werden können.

5. Google-Neutral bei der Bewertung?

Persönliche Bewertungen verteilt Google nicht. Jeder Webseite gelten die gleichen Maßnahmen zu denen Google greift, was die Suchmaschine zu einem neutralen Bewerter macht. Detaillierte SEO-Prüfungen belegen dies auch noch einmal.

6. Google AdWords

Google AdWords verhilft Webseiten nicht automatisch durch bezahlte Werbung auf den ersten Platz im Ranking. Die bezahlte Werbung wird von Google von den organischen Suchergebnissen getrennt und anders behandelt, so Szymanski.

7. Keywords

Anfangs wurden Keywords häufig zum austricksen eingesetzt. So tauchten sie im Link, in den Überschriften und in jedem einzelnen Satz auf. Unter Webseiten-Inhabern wurde die falsche Annahme verbreitet, dass die Häufigkeit von bestimmten Keywords mit einem guten Ranking korreliere, allerdings wurden Meta-Keywords und Keywords in der URL schon immer von Google übergangen. Wichtiger ist es tatsächlich, Keywords dann einzusetzen, wenn es im Content angebracht ist.

8. Kontinuierliche Aktualität

Dieses Mythos erweist sich tatsächlich als wahr! Neue Inhalte, deren Aktualität und eine Kontinuierlichkeit in diesem Sinne, sind drei Dinge, die Google besonders gerne mag. Allerdings spielt hier natürlich die Art der Webseite eine Rolle und nicht alle Webseiten brauchen eine ständige Aktualität. Nachrichten-Webseiten müssen beispielsweise regelmäßig aktualisiert werden. Für andere Webseiten ist dieser Punkt irrelevant.

9. Die Berücksichtigung von Social Signals

Kommen wir noch einmal zurück zum Punto Social Signals: Likes, Kommentare, Klickraten, etc. Bei ihnen handelt es sich wie gesagt nicht um Werte, die einen direkten Einfluss auf das Ranking-System von Google haben. Wohl aber können Nutzersignale signalisieren, inwiefern eine Webseite bei den Kunden beliebt ist oder weniger beliebt ist. Eine Wiedererkennung der Marke führt natürlich zu höheren Click-trough-Raten. Die Beliebtheit einer Webseite hat dann natürlich schon Einfluss auf Google.

10. Suchmaschinenoptimierung – Hexerei?

Häufig wird SEO als eine höhere Kunst oder Magie angesehen. Das stimmt so nicht. Bei SEO handelt es sich um keine Wissenschaft oder sonstigem derart. Alleine schon der Fakt, dass SEO datengetrieben ist, steht dem gegenüber.

7. Januar 2020 - 16:59