B2B Marketing 2021: Unsere Tipps

B2B Marketing 2021: Unsere Tipps

Wenn es um einen Vorzeigekandidaten für erfolgreiches B2B Marketing geht, werden oft LinkedIn und Xing genannt. Diese Plattformen erlauben zwar die Erstellung von Online-Kanälen um Leads und Conversions bei Zielgruppen zu generieren, allerdings muss hier beachtet werden, dass höhere Kosten mit ins Spiel kommen könnten. Google Ads wäre da zum Beispiel eine günstigere Alternative.

Da das Ansprechen potentieller Neukund_innen über Marketing-Kanäle nicht immer einfach ist, vorallem nicht, wenn es darum geht Kund_innen anhand ihrer Berufstätigkeit zu erreichen ist das B2B-Marketing mit hohen Mühen, Kosten und Streuverlusten verbunden. Allerdings lassen sich Zielgruppen auch anders und einfacher erreichen. Wie das geht, haben wir in sechs Tipps für Sie zusammengetragen.

#1 Die Kund_innen der Mitbewerber direkt ansprechen
Was früher noch umständlich war ist heute durch Google gottseidank um ein Vielfaches leichter geworden – und dazu auch noch entsprechend der Datenschutzbestimmungen. Gibt man über die benutzerdefinierten Zielgruppen die Domain von Wettbewerber_innen ein, so lassen sich darüber auch deren Kund_innen ansprechen.

#2 Lookalike Audiences
Eine kleine Neuvorstellung hätten wir aus: Lookalike Audiences. Dabei handelt es sich um eine Funktion, welche beispielsweise über Facebook oder Instagram Ads genutzt werden können, welche potentielle Neukund_innen anspricht, welche dem eigenen Kundenstamm in den Interessen sehr, sehr ähnlich sind. Bisher ist diese Funktion wenig bekannt. Um diese Funktion Nutzen zu können muss aber im Voraus eine Custom Audience bei Google eingerichtet werden. Dies wird über das Google-Werbekonto unter Kundenliste>Zielgruppenverwaltung>Gemeinsam genutzte Bibliothek verwaltet. Die Eigenschaften der Zielgruppe können dann generiert werden, sodass Custom Audiences für die Such- und Displaynetzwerke über Google Ads verwendet werden können. Um davon Gebrauch zu machen, müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein und es erfolgt eine Art Bewerbung.

#3 Remarketing
Remarketing ist immer dann eine Option, wenn es darum geht potentielle Kunden wieder an Bord zu holen. Das können Warenkorbabbrecher_innen, Besucher_innen wichtiger Kategorieseiten, Besucher_innen mit hoher Verweildauer oder Besucher_innen sein, welche bereits mit Videos, Anzeigen oder Formularen der Webseite interagiert haben. Potentielle Neukund_innen können somit ein weiteres Mal angesprochen werden oder daran erinnert werden, dass eine Tätigkeit auf der Webseite des Unternehmens vielleicht noch nicht ganz beendet wurde.

#4 Werbezeitplaner
Wer weiß, wann auf der eigenen Webseite die meisten Leads und Conversions erfolgen, der kann das mit Werbezeitenplanern noch besser für sich nutzen. Somit werden eigene Anzeigen und Werbung nur dann ausgespielt, wenn die eigene Zielgruppe auch online ist. Für Unternehmen ergibt sich daraus der Vorteil einer idealen Nutzung und gesparten Kosten, die lieber anderweitig verwendet werden können.

#5 Demografische Gebotsanpassung und -ausrichtung
Die Zielgruppenansprache lässt sich gezielt eingrenzen, indem die Buyer Persona ausführlich definiert wird. Google Ads kann Anzeigen optimal ausspielen, wenn weiterhin Daten und Informationen zu der Buyer Persona gesammelt werden. Die Gebotsanpassung erweitern den Spielraum der der Google-Ads-Formate von -90 bis +900 Prozent, bei der Gebotsausrichtung werden zusätzlich Faktoren wie Alter, Geschlecht, Elternstatus und Haushaltseinkommen berücksichtigt.

#6 Bing
Oftmals werden Konkurrenten hinter Google vergessen, obwohl diese genau so viele Leads und Conversions generieren können. Bing ist die zweitgrößte Suchmaschine und hat einen Marktanteil von etwa 5 Prozent und gerade im B2B Marketing boomen die Microsoft Ads hier so richtig, weil viele Unternehmen auf Microsoft setzen. Das Betriebssystem “Microsoft 10” hat beispielsweise einen Marktanteil von über 60 Prozent. Außerdem ist Microsoft Edge damit auf den meisten elektronischen Geräten vorinstalliert. Wer also schon Google Ads benutzt, kann via der Microsoft-Ads-Importfunktion auch ganz einfach die eigenen Daten übertragen.

26. März 2021 - 16:32