Das Ende der Desktop Only Websites

Das Ende der Desktop Only Websites

Ab dem kommenden Frühjahr soll das passieren, was seit Jahren in Planung ist und nun seit ein paar Monaten im Gespräch ist. Webseiten, die nicht auch über Mobilversionen verfügen, werden aus dem Google Index verbannt. Durch die Corona-Pandemie, die zu Anfang des Jahres stetig den kompletten Planeten eingenommen hatte, hatte Google die Umstellung und die Fristen für Webseitenbesitzer verlängert, sodass diese nun über eine Mobil-optimierte Webseite bis zum März 2021 verfügen müssen. Jeglicher Only Desktop Content wird danach weder indiziert noch gerankt, so SEO-Guru John Mueller.

John Mueller ging zum Anderen auch darauf ein, was Webseiten-Mastern, denen die Umstellung noch bevorsteht beachten müssen. Die Hinweise haben wir in diesem Blog zusammengefasst. Beachtet werden müsse vor allem, dass die Verbannung nicht nur Blogs und schriftliche Beiträge und Webseiten trifft, sondern auch Fotos und Videos davon betroffen sind, die nach dem Update Googles dann entfernt werden.

Problematisch werde es laut Mueller bei den M-Dot Websites. Dabei handelt es sich um Webseiten, die über separate URLs für Desktop- und Mobile-Versionen verfügen. Webmaster sollten sich darauf konzentrieren, ihre hreflang Links zu überprüfen, die bei M-Dot Versionen vorhanden sind. Dabei ist es nämlich wichtig, dass User die die Webseite über den Desktop Browser besuchen zu der Desktop Version weitergeleitet werden, dieser Link sollte funktionstüchtig sein. Änderungen und Informationen können in der Google Search Console abgerufen werden.

Für die Vorbereitung auf auf die Mobile-Only Indexierung gab Yingxi Wu aus dem Google Mobile First Indexing Team außerdem ein paar Tipps. So sollte zum Beispiel darauf geachtet werden, dass Webmaster sowohl für die Desktop-Version als auch für die Mobilversion die gleichen Robots Meta Tags verwenden und das Lazy Loading im Mobile-Bereich zu vermeiden. Die Beschäftigung mit der mobilen Ansicht ist besonders wichtig um zu vermeiden, dass Bilder unterschiedlich groß sind und den Aufbau der Webseite auf dem Smartphone durcheinander bringen, daher sollte auch Augenschein darauf gelegt werden, dass robots.txt-Dateien ein Crawling durch Google nicht verhindern.

Die Umstellung von Webmastern sollte sobald wie möglich angegangen werden, da Unternehmen sonst mit großen Traffic-Verlusten rechnen müssen. Unter anderem können von Google bereitgestellte Tools wie Best Practices verwendet werden, um die Umstellung zu vereinfachen.

30. November 2020 - 17:25