Neuerung bei Google Fotos: Die Anwendung wird kostenpflichtig

Neuerung bei Google Fotos: Die Anwendung wird kostenpflichtig

Seit diesem Monat gibt es eine große Veränderung bei Google. Um genauer zu sein, bei Google Fotos. Denn seit Juni kann man dort seine Smartphone Fotos nicht mehr einfach kostenlos ablegen. Zuvor war dies noch möglich. Doch wohin nun mit den eigenen Fotos? Hier zeigen wir einige der gängigsten Alternativen auf.

Unbegrenzter Speicherplatz bei Googles Cloud ist nun Geschichte- zumindest auf kostenloser Basis. Denn der Tech-Gigant hat diesen nun mit den Anwendungen Google Drive, Google Mail und Google Fotos zusammengelegt. Konkret bedeutet das: 15 GB kostenloser Speicherplatz für alles zusammen. Damit gibt Google nun erstmals ein klares Speicherlimit vor. Eine Ausnahme gibt es trotzdem: Besitzer*innen von Pixel-Smartphones können den Dienst nach wie vor kostenlos und unbegrenzt nutzen.

Wer nicht auf Google Fotos verzichten möchte, muss sich zwischen verschiedenen Bezahlmodellen entscheiden. Von 100 GB für 1,99€ pro Monat bis zu 30 TB für 150€ pro Monat ist hier alles dabei.

Allerdings lohnt sich auch ein Blick auf die anderen Anbieter: Hier haben Amazon mit Amazon Photos, GMX und Web.de, Flickr, Microsoft mit Microsoft OneDrive und Cloudevo vergleichbare Anwendungen.

Amazon Prime Kund*innen können sich jetzt freuen, denn wer ein Prime-Abo nutzt, hat automatisch Zugriff auf Amazon Photos ohne Extrakosten. Für Fotos gibt es kein Uploadlimit, für Videos allerdings schon. Hier sind nur fünf GB kostenlos.

GMX und Web.de, die mittlerweile beide zu 1&1 gehören, haben ebenfalls ein eigenes Cloudangebot. Hier werden für 50 GB pro Monat 99 Cent fällig. Der Vorteil: Die Rechenzentren stehen in Deutschland. Somit gelten auch die hier üblichen Datenschutzrichtlinien der DSGVO.

Die amerikanische Foto- und Videoplattform ist besonders bei Fotograf*innen beliebt. 1.000 Fotos und Videos können hier kostenfrei hochgeladen werden. Hierbei wird allerdings In-App-Werbung geschaltet. Möchte man diese umgehen, so wird ein Entgelt von US $ 6,99 pro Monat fällig. Dann hat man allerdings auch unbegrenzten Speicherplatz und keine Werbung mehr.

Microsoft kommt mit seiner OneDrive dem Angebot von Amazon Prime nahe. Denn auch hier können Kund*innen, die über eine Office-365-Lizenz verfügen ohne zusätzliche Kosten die OneDrive nutzen. Für die Single-Lizenz bekommt man einen 1 TB Gratisspeicher. Bei Familienlizenzen winkt sogar ein 6 TB Speicherplatz. Pro Person können dabei ebenfalls 1 TB gespeichert werden. Bearbeitungsmöglichkeiten fehlen hier allerdings.

Cloudevo ist komplett kostenlos und bündelt verschiedene Cloud-Anbieter an einem Ort. So kann beispielsweise ein Google Speicherplan mit einem der 22 anderen Anbietern von Cloudevo, wie Dropbox beispielsweise, verknüpft werden.

5. Juli 2021 - 11:41