Tipps für SEOs nach dem January Core Update

Tipps für SEOs nach dem January Core Update

Im Januar hatte Google ein neues Update herausgebracht, das January Core Update 2020. Das Update hatte insbesondere innerhalb der Ranking-Faktoren starke Auswirkungen gezeigt. Worauf die Suchmaschine aber nach wie vor Wert legt, fassen wir in diesem Beitrag noch einmal von A bis Z zusammen.

Grundlegende Regeln

– Nutzen Sie das responsive Webdesign, damit ihre Webseite sich an die unterschiedlichen Geräte (Smartphone, Tablet, Laptop) anpasst.
– Das URL-Prüfungstool gibt Hinweis darüber, ob sich Ihre Webseite im mobilen Index Googles befindet oder nicht
– Achten Sie auf eine gute Strukturierung Ihrer Texte, damit der Leser einen guten Überblick hat.
– Die Ladezeit mobiler Webseiten muss unter 4 Sekunden liegen, ansonsten besteht das Risiko großer Absprungraten.
– Nutzererfahrung über Keywordorientierung!

Mehr zur Keyword-Orientierung

– Google My Business wird von Nutzern eher gesehen als die Webseiten der Unternehmen an sich. Pflegen Sie ihr GMB-Konto, denn es ist ein wichtiges Tool für das Content-Marketing.
– Ganz so viel Einfluss wie früher haben die Keywords allerdings nicht mehr auf das Ranking. Dasselbe Keyword dreißig Mal im Text unterzubringen ist also nicht mehr nötig. Stattdessen legt Google Wert auf die User Signals. Damit ist das Verhalten des Nutzers auf der Webseite gemeint: gefällt ihm der Inhalt? Oder auch nicht? Wie zeigt er dies?
– Denken Sie daran sich vorher schon über den Sinn Ihrer Texte Gedanken zu machen. Wird dem Nutzer ein Lösungsweg auf sein Problem geboten?
– Zeit. Fassen Sie Texte inhaltlich zusammen, sodass der Nutzer in kürzester Zeit eine Antwort auf sein Problem hat. Vermeiden Sie wenn möglich lange, ausgeschmückte Texte und legen Sie Wert auf Präzision.
– Wenn Sie Keywords im Text verwenden, dann ist es besser auch gleich Neben-Keywords zu integrieren, da hier das Suchvolumen geringer ist.
– Werten Sie ihren Content visuell auf, langatmige Textblöcke sind keine Augenweide, wie wäre es stattdessen mit Statistiken, Infografiken, Bildern, Zitaten oder Videos?
– Qualitativ hochwertiger Content stellt den Kunden zufrieden und ist die Grundlage für einen Ranking-Erfolg.

Relaunches

– Relaunches und vor allem die unstrukturierten Relaunches können dazu führen, dass weder Google noch Nutzer die Webseite im Netz wiederfinden. Das führt zu Einbrüchen der Sichtbarkeit.
– Vermeiden Sie tote URLs die ins Nichts führen.
– Nach einem Relaunch kann es sein, dass die Webseite im Ranking bis zu ein Jahr braucht um sich zu erholen.
– Zwischen größeren Aktualisierungen sollte ein Abstand von mindestens sechs Monaten eingehalten werden.

Backlinks

– Sie können beim Webmaster anrufen und nach einer Verlinkung fragen, dabei steht der Mehrwert Ihres Contents im Mittelpunkt.
– Dank Google Alerts werden Webseiten bei Erwähnungen nun benachrichtigt.
– Vermeiden Sie Webspamming, dies könnte dazu führen, dass Sie von Google abgestraft werden.
– Gekaufte Links und selbstgesetzte Links, die von Foren und Blogs mehrfach gepostet werden, gehören ebenfalls zum Webspamming und werden von Google abgestraft.
– Entfernen Sie solche Links manuell und rufen Sie im Zweifelsfall den Webmaster an, dieser kann die Links mithilfe von Disavow entfernen.
– Abstrafungen wirken sich auf das Ranking aus, dies ist nach der Aufhebung einer Penalty schlechter als zuvor.

User Signals

– Zu den wichtigsten User Signals gehören die Anzahl der Seitenaufrufe, sowie auch die Verweildauer der Nutzer auf Ihrer Webseite.
– Die Reaktionen auf den eigenen Content sind natürlich genauso wichtig und sollten für den Nutzer gut sichtbar und erreichbar sein.
– Die User Signals schiessen vor allem bei hochwertigem Content in die Höhe!

Häufige Fehler

– Zu den häufigsten Fehlern gehört die nicht-aktualisierung alter Beiträge. Diese dienen dem Nutzer so nicht mehr und sorgen für schlechte User Signals.
– Ihr Content bietet keine Lösung zu dem Problem des Nutzers. Sie haben zwar zum Thema passenden Content, nur schießt dieser thematisch immer an den Anforderungen des Nutzers vorbei und ist somit nicht auf diesen ausgerichtet.
– Themenseiten sprechen nicht alle Zielgruppen an und werden nur zur Hälfte behandelt. Dies sorgt ebenfalls für schlechte User Signals.
– Der Inhalt ist von Keywords übersät. Darauf legen weder Google noch der Nutzer besonders großen Wert.
– Fehlerhaft ist auch das Vorhandensein zu vieler Seiten unter dem gleichen Keyword. Normalerweise reicht es jedem relevanten Keyword genau eine Einzelseite zu widmen.
– Wichtig ist, das dem Nutzer und auch Google bewusst ist worum es in ihrem Text gehen wird, das heißt, der Title-Tag und die Beschreibung sind mit ausreichend Informationen gefüllt.

20. Februar 2020 - 14:22