Tollkühnes Technisches SEO Pt.I

Tollkühnes Technisches SEO Pt.I

Der kleine Exkurs in die fabelhafte Welt der Suchmaschinenoptimierung schaut hinter die Kulissen

Hallo allerseits und welcome back. Letzte Woche ging es in unserem Blog über die Voraussetzungen, die eine Seite mitbringen sollte, um von Google gut geranked zu werden. Google Top Platzierungen sind das wertvollste Gut in der Welt der Suchmaschinenoptimierung und höchst wahrscheinlich der Grund, warum Sie diesen Blog überhaupt lesen. Viele der von Google festgelegten Rankingfaktoren beschäftigen sich damit was hinter den Kulissen einer Webseite abgeht. Google hat dazu einen eigenen Leitfaden verfasst, den sogenannten “Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung”. Wir haben uns diesen Leitfaden einmal durchgelesen und werden diesen in den nächsten zwei Blogeinträgen für Sie auf das Essentiellste herunterbrechen. Willkommen zum theoretischen Teil unseres Exkurses- dem technischen SEO.

Doch was genau beinhaltet das technische SEO? Grob gesagt fallen hierunter alle Optimierungsmaßnahmen, die den Suchmaschinen den Zugriff auf eine Seite erleichtern, sodass diese ohne Probleme gecrawled (Erfassung der Struktur und Inhalte) und indexiert werden kann. Das technische SEO befasst sich außerdem mit der Optimierung des Fundamentes einer Webseite und bildet zusammen mit der OnPage und OffPage Optimierung die SEO-Grundsteine. Hier noch einmal die Formel zum Mitschreiben:

OnPage-Optimierung (Struktur, Inhalte, Metadaten)

+

OffPage-Optimierung (interne/externe Verlinkungen, Mentions, Aufbau von Vertrauen)

+

Technisches SEO

= Google Top Platzierung

Und nun lassen Sie uns mit dem theoretischen Teil beginnen. Es folgen die unseres Erachtens wichtigsten technischen SEO Maßnahmen aus Googles Bestseller: Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung.

Eine verständliche URL

Bei der URL oder auch Webadresse geht es um die spezifische Adresse einer Webseite. Die URL ist das erste was den Usern ins Auge springt, wenn Sie die Seite in den Suchergebnissen angeklickt haben. Google fordert deshalb, dass eine URL klar formuliert und gut strukturiert ist. Dazu gehört, dass die Wörter generell mit einem Bindestrich voneinander getrennt werden sollen und die URL beschreibend nur wichtige Keywords verwendet. Außerdem sollte eine URL sich so kurz wie möglich halten und dabei eine Anzahl von zehn Stichwörtern nicht überschreiten. Wichtig ist auch der hierarchische Aufbau der Keywords, der eine Content-Struktur erkennen lassen sollte, sodass der User genau weiß, was auf welcher Ebene liegt. Generell ist es hilfreich, wenn man sich bei der

Auswahl einer URL in den User hineinversetzt und sich fragt, ob dieser auf den ersten Blick erkennen kann, was sich hinter der URL verbirgt.

Eine verständliche Struktur

Damit der User sich auf einer Webseite gut zurechtfindet und dort möglichst lange verweilt, ist eine gut gebaute Struktur von erheblicher Bedeutung. Ein langes Verweilen des Nutzers auf der Seite signalisiert Google, dass das Gesuchte gefunden wurde- ein positives Rankingsignal. Eine strukturell wertvolle Seite ermöglicht eine glattlaufende und nachvollziehbare Navigation für den User. Er sollte nicht zu viele Klicks machen müssen, um an sein Ziel zu gelangen, und sich intuitiv bewegen können. Hilfreich ist es außerdem nicht zu viele Unterseiten anzulegen, da es den Google Crawlern schwer fällt sehr tiefliegende Inhalte wahrzunehmen. Damit die Übersichtlichkeit am Ende nicht zu kurz kommt, ist es trotzdem wichtig notwendige Unterseiten zu erstellen. Das Unterbringen des ganzen Contents auf einer Seite würde zur Reizüberflutung führen und den User gänzlich verwirren. Alles also wie immer eine Frage der Balance.

Fortsetzung folgt…

6. Juli 2021 - 11:12