Content? Keywords? Online Marketing?

Content? Keywords? Online Marketing?

Content? Keywords? Online Marketing? Eine ungefähre Ahnung davon, worum es sich bei diesen Begriffen handelt haben wir, aber so richtig definieren und sagen, weshalb sie für das Ranking so wichtig sind können wir nicht. Diese Woche haben wir uns deshalb dazu entschieden, das alte Wissen aufzufrischen und Sie damit vorbereitet in den Juni starten zu lassen.

Bei Content handelt es sich um alles, was uns eine Webseite an Text aber auch Bildern, Grafiken, Videos und Musikdateien bietet. Der Content kann darüber bestimmen ob sich Besucher über einen längeren oder kürzeren Zeitpunkt auf der Webseite aufhalten und er ist auch ausschlaggebend für das Ranking und die Einstufung von Seitens der Suchmaschine.

Damit kommen wir auch gleich zum nächsten Punkt und damit der Wichtigkeit des Contents für die Positionierung im Ranking. Ziel der Suchmaschine ist es, Usern möglichst das beste, relevanteste Ergebnis auf gewählte Suchbegriffe/Keywords zu liefern. Bei der Sortierung werden somit viele hundert Signale ausgewertet, um die Platzierung in den verschiedenen Suchkategorien zu bestimmen. Mit hinein in die Auswertung spielt unter Anderem auch die Struktur, Art und Menge des Contents. Suchmaschinen wie beispielsweise Google können auf unterschiedlichen Ebenen prüfen inwiefern eine Webseite relevant für bestimmte Keywords ist und inwiefern vielleicht auch nicht. Signalgebend für die Suchmaschine ist dann die Aufenthaltsdauer von Usern auf der Webseite oder auch die Interaktionen zwischen User und Webseitenbetreiber. Eine lange Aufenthaltsdauer ist ein Signal dafür, dass User den Content interessant finden, einen Mehrwert aus dem gebotenen Content ziehen können und es sich um hochwertigen Content handelt, der auf das Keyword passt. Andernfalls springen User schnell ab und verlassen die Webseite wieder, was teilweise sogar von Google abgestraft wird.

Innerhalb des schriftlichen Contents, der Texte, wird ebenfalls umfassend geprüft. Mit in die Wertung hineinbezogen werden alle Formen von Text auf der Webseite, darunter sogar die Menüführung. Die Struktur der Texte wird auf sinnvolle Absätze überprüft, die Wortwahl wird mittels WDF*IDF-Prüfung betrachtet. Es geht schon lange nicht mehr darum Keywords möglichst häufig zu nutzen, sondern genau diese sinnvoll in den Text einzubinden. Der Content erfordert Tiefe und sollte für Userinnen und User angenehm zu lesen sein. Außerdem soll es sich beim Content um Unique Content, einzigartigen Content, handeln. Dem Nutzer soll etwas Neues geboten werden, alles andere wurde schon etliche Male dupliziert und führt im schlimmsten Falle zu einer Abstrafung von Google.

Doch nicht nur schriftlicher Content ist für Webseiteninhaber ein Muss, auch Bilder, Videos und Infografiken sollten nicht fehlen, da sie den Text auflockern und die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich ziehen. Bilder können darüber hinaus eine Botschaft senden, die mehr über Themen aussagen kann als viele Wörter und oft werden sie auch via Social Media geteilt. Besonders gerne werden auch Videos geteilt, da sie zum kommentieren anregen und die Aufenthaltsdauer steigern.
Eine andere Art von Content ist Social-Media Content, der kurz und komprimiert über Social Media Plattformen veröffentlicht wird. Die Medien, die auf sozialen Plattformen gepostet werden zielen darauf ab zu Kommunikation zu führen und Interaktion zwischen Nutzern hervorzurufen. Die Reichweite über Social Media ist im besten Falle größer und es können vermehrt potentielle Nutzer erreicht werden.

5. Juni 2020 - 16:50